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Die osteopathische Behandlung

Zu Beginn der Behandlung steht ein ausführliches Anamnesegespräch. Der Osteopath erfragt die Krankengeschichte seinen Patienten und sieht, soweit notwendig, ärztliche Befunde ein. Anschließend folgt eine Reihe aktiver und passiver Test. Dabei überprüft der Osteopath die Symmetrie und Haltung des Körpers sowie dessen Bewegungen.

Auf der Behandlungsliege wird der Patient palpiert: Der Osteopath tastet mit seinen Händen den Körper ab und "horcht" in diesen hinein. Dabei wendet er osteopatische Techniken an, mit denen er Funktionsstörungen erkennen und behandeln kann. Funktionsstörungen zeigen sich ihm in Form von veränderten oder eingeschränkten Bewegungen im Gewebe.

Mit seinen Techniken versucht der Osteopath die Beweglichtkeit der Strukturen wiederherzustellen und so die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen. Die Osteopathie behandelt also keine Krankheiten, sondern verschafft dem Körper die Möglichkeit, sich selbst zu heilen.

Eine osteopathische Behandlung besteht meist aus drei bis fünf Sitzungen. Manchmal reicht nur eine Sitzung, bei schwerwiegenden oder chronischen Beschwerden können mehr als fünf Sitzungen angezeigt sein. Eine Sitzung dauert in der Regel 40 bis 50 Minuten. Bei Säuglingen und Kindern können die Sitzungen auch kürzer sein.